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11.04.2011

von Edith

Thomas Mann - Die Buddenbrooks

Als Kaufmannssohn wurde Thomas Mann in die ersten Lübecker Kreise hineingeboren und man stellt nicht zu Unrecht einen Zusammenhang zwischen den Figuren seines Romans "die Buddenbrooks" und seinem familiären Umfeld her.

Die Buddenbrooks, sein erster Roman, bescherten ihm im Jahre 1929 den Nobelpreis für Literatur.

Hervorragende Charakterstudien ermöglichen es dem Leser die einzelnen Figuren "kennenzulernen" und gleichzeitig einen Zusammenhang der Charaktere mit dem Abstieg des Handelshauses herzustellen. Fein herausgearbeitet ist hier auch der gesellschaftliche Gegensatz. Hausangestellte und in der Reederei beschäftigte Arbeiter werden den Mitgliedern der Familie gegenüber gestellt und ermöglichen ein annähernd genaues Bild des Lebens in den unterschiedlichen Gesellschaftsschichten dieser Epoche. Es verlockt zu philosophischen Überlegungen wie sich Erfolg und Überlegenheitsdenken auswirken, wie sich durch dieses Leben gestellte Ansprüche mit der charakterlichen Entwicklung vereinbaren lassen. Zudem kann man sich an der sprachlichen Gewandtheit Thomas Manns erfreuen, die ein "hineinfühlen" ermöglichen. Nichts fördert so aufschlussreich etwas über das Leben in einer bestimmten Zeitspanne zutage, wie den Werdegang der Menschen zu verfolgen, sei es in einem Roman.

13:30 Uhr 12.6.2011

Solvejg sagt:
Die Seite ist richtig schön. Lasst euch nicht unterkriegen, die anderen haben doch keine Ahnung!

12:07 Uhr 14.5.2011

Immanuel sagt:
Voll der Zufall, dass ich auf euch gestoßen bin, aber sehr spannend

20:38 Uhr 11.5.2011

Tino sagt:
Schöne Seite, aber bringt doch ein paar passende Zitate ein, das wäre das I-Tüpfelchen!

18:42 Uhr 14.4.2011

arnold sagt:
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, bin absolut der gleichen Meinung

08:33 Uhr 12.4.2011

Raimondo sagt:
Mit euren Beiträgen versüßt ihr mir jeden Tag ein paar Minuten. Vielen herzlichen Dank!